Besten Dank mir selbst

thank-you-173698_640Thank you, thank you, thank you. – bei den Oskarverleihungen haben sie sich wieder überschlagen bei den Dankesreden. Allen wurde gedankt, der Schwiegerurgroßmutti, den Beleuchtern und natürlich der Academy. Niemand wurde ausgelassen und niemand hat es gewagt sich selbst zu danken, aber warum?

 

 

Scheiß Wetter, schönes Leben

In der Lebenskunst geht es vorrangig darum ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das ist das große Ziel, abgesehen von einer kleinen Portion Lebensglück. Ein Problem dabei ist, dass ich dadurch mein eigenes Leben in die Hand nehmen muss und sich die Ausreden sehr schnell verflüchtigen. Ich kann niemandem die Schuld geben, wenn es gerade nicht so läuft, außer mir selbst – und hin und wieder kann ich etwas über das Wetter schimpfen – als homöopathische Methode des Abreagierens.

Wenn es gerade richtig gut läuft, darf ich mich aber nicht zu viel selbst loben, denn wie sagt ein altes Sprichwort: Eigenlob stinkt! Außerdem gibt es da noch das gesellschaftliche Problem, dass man schnell als Egoist abgestempelt wird und Egoisten haben nicht gerade den besten Ruf. Was also tun?

Ich danke der Lebenskunst und mir selbst

Hin und wieder muss man auf die Gesellschaft und ihre Normen pfeifen. Denn wenn ich mich da mal so umsehe, bin ich mir nicht so sicher, ob die Gesellschaft weiß, was wirklich gut für mich ist. Ich bekomme gerne viele gutgemeinte Ratschläge, aber ehrlich gesagt, interessieren mich diese sozialen Normen nicht wirklich. Und deshalb habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich auf alle Zuflüsterer gerne verzichten kann. Denn ab jetzt heißt es:

„Ich teste, probiere und entwickle meinen eigenen Lebensstandard.“

Genau dafür bin ich dankbar. Deshalb sage ich heute einmal, ganz gegen die Norm, Danke zu mir selbst und meiner Entscheidung. Ich gehe meinen eigenen Weg. Den Weg der Lebenskunst. Die ersten Schritte habe ich bereits erfolgreich gemacht. Ich habe den Blog Lebenskünstler.at ins Leben gerufen, ich habe gekündigt und ich habe mich mit katall.co selbstständig gemacht.  Alles in allem fühlt sich das richtig gut an. Ich kann es nur jedem wärmstens empfehlen. Mach Dich auf die Socken und gehe deinen eigenen Weg.

Doch noch ein weiteres Danke

Ich möchte mich noch bei Mara Stix für den Denkanstoß und Ihre Blogparade bedanken, für diese ich diesen Beitrag verfasst habe. Besten Dank – es war mir ein Volksfest dabei gewesen zu sein.

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Liebe Grüße

Karl

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Über Karl

Hi, ich bin Karl Allmer. Als diplomierter Resilienztrainer, zertifizierter Fachtrainer und ehemaliger Projektleiter unterstütze ich Unternehmen dabei, Führungskräfte und Teams auch unter Druck stabil, gesund und handlungsfähig zu halten. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf gesunder Führung, Resilienz und Stressmanagement im Arbeitsalltag. Seit 2014 begleite ich Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter:innen mit praxisnahen Trainings, Workshops und Impulsvorträgen zu den Themen mentale Gesundheit, Stressbewältigung und Zusammenarbeit unter Belastung. Ich kenne die Herausforderungen moderner Arbeitswelten nicht nur aus Trainings, sondern auch aus eigener Erfahrung. Als Projektleiter in einem internationalen Konzern habe ich selbst erlebt, wie schnell Menschen in einen Zustand geraten können, in dem sie nur noch funktionieren. Genau deshalb geht es in meiner Arbeit nicht um kurzfristige Motivation oder schnelle Lösungen. Mir geht es darum, Menschen nachhaltig zu stärken, Führung zu stabilisieren und Zusammenarbeit auch in herausfordernden Zeiten möglich zu machen. Meine Trainings verbinden wissenschaftlich fundierte Inhalte mit konkreten Methoden, die im Arbeitsalltag tatsächlich umsetzbar sind – praxisnah, menschlich und nah an den realen Herausforderungen von Unternehmen. Seit 2014 unterstütze ich Menschen mit Methoden der Stressbewältigung und Techniken aus dem Resilienztraining dabei, Ihre persönliche Widerstandsfähigkeit zu stärken.

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