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Ein Prosit, ein Prosit der Traurigkeit

Prosit Traurigkeit

 

Heiterkeit und Gelassenheit  können mich heute kreuzweise. Ich bin müde, ausgelaugt und die Welt ist gegen mich. Deshalb gönne ich mir einen Schuss Melancholie und ich pfeif auf alle Positiv-Denken- Gute-Laune-Expertentipps.  Warum?  Warum nicht?

Warum bin ich so traurig, so ausgesprochen traurig

Ab und an kommt es schon mal vor, dass man etwas in Selbstmitleid versinkt. Schon mit dem Gefühl aufgewacht, ich hätte die Nacht als Fakir auf einen Nagelbett verbracht, quetsche ich mich in die Arbeit. Der Büroalltag verläuft bescheiden, nichts Aufregendes, und doch ergreift mich der Selbstmitleidsblues. Was mach ich hier, wozu das Ganze und warum muss ich jeden Tag diesen Kantinen-Fraas über mich ergehen lassen?

Boreout oder Burnout

Ich bin mir nicht sicher – bin ich ausgelaugt von Langeweile oder zu viel Arbeit? Ich weiß es nicht, ich weiß nur ein Bett wäre nett, obwohl mich das Gefühl beschleicht, heute nicht viel weitergebracht zu haben. Bei der Heimfahrt begegnet mir auch noch ein Freund und Helfer und bittet mich wegen zu schnell Fahrens recht freundlich zur Kasse. Alles wird gut, sollte ich mir denken.

Negativ denken – ja bitte

Zuhause ist es auch nicht besser, die Familie ist leicht kränklich. So wird der Abend etwas anstrengend – keine Erholung in Sicht. Meine gute Nachricht über die kleine finanzielle Erleichterung bei der Heimfahrt hebt die Allgemeinstimmung auch nicht. Als Dessert gibt es noch eine Strom- Nachzahlung und einen Blick auf den Minus-Kontostand. Da kommt Freude auf.

Ruhe – Tränen – Na und

Die Ruhe kehrt ein – alles schläft. Fragen, die ich mir heute schon gestellt hab, gehen mir wieder durch den Kopf. Warum sind alle gegen mich und wozu das Ganze. Sollte ich mich zwecks Stimmungsaufheiterung etwas belohnen?  Ach was – pfeif drauf, ich ergebe mich voll und ganz dem Weltschmerz  und der Tristesse. Ich genieße es, in die Couch zu versinken und den negativen Gedanken freien Lauf zu lassen. Eine Träne kullert mir über die Wangen. Egal – ich singe die Ode an die  Melancholie, denn es kann doch nicht jeden Tag  Sonntag sein.

Und Du? Hast du auch manchmal den Blues?

Liebe Grüße

Karl

 

 

 

 

 

Karl

 

Über Karl

Hi, ich bin Karl. Autor, Resilienz-Trainer und großer Freund der Veränderung. Denn Leben heißt Veränderung und Veränderung macht glücklich. Doch bis es soweit ist, braucht es meist etwas Überwindung. Genau darum geht es hier. Seine Widerstände zu überwinden, um zu einem selbstbestimmten und gelassenen Leben zu gelangen. Wenn du dein Leben in die Hand nehmen möchtest, um selbst KapitänIn deines Lebens zu werden, dann bist du hier genau richtig. Hier findest du den nötigen Impuls, um deinen Prozess der Veränderung zu starten. Lass dich inspirieren und mach mit! Denn das Leben ist viel zu kostbar, um es gelangweilt vor dem Fernseher zu verbringen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Mitmachen!

1 Kommentar

  1. Veröffentlich von Ein Plädoyer für die Melancholie • Lebenskünstler am 6. September 2015 um 11:42

    […] Diesen Satz möchte ich loswerden dürfen und zwar frei von der Leber weg. Auch wenn die Melancholie momentan nicht gerade in ist, so hat sie doch Ihren Nutzen in unserem Dasein, denn es ist nicht […]

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