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Heiter scheitern – Ein 7 Punkteplan für mehr Gelassenheit!

heiter scheitern

Die großen und kleinen Schwierigkeiten des Lebens bringen uns manchmal an den Rand des Wahnsinns! Egal, ob man gerade im Stau steht und deshalb einen wichtigen Termin in den Sand setzt oder ob einem das Honigbrot auf den Boden klatscht - natürlich mit der klebrigen Honigseite nach unten – man sollte die Ruhe bewahren und das Beste daraus machen. Doch wie funktioniert´s ?

Falsches Häkchen am falschen Ort

Mir ist erst vor zwei Tagen aufgefallen, dass ich bei einem Anmeldeformular für den kostenlosen Download zu meinem E-Book das falsche Häkchen gesetzt hatte. Es war nur ein winziges Häkchen. Aber diese Einstellung hat dazu geführt, dass weit über 100 Menschen enttäuscht wurden. Denn ich hatte mein Versprechen gebrochen, ihnen das E-Book zuzusenden. Dies geschieht normalerweise mit einer automatischen E-Mail Antwort - aber nur wenn man das Häkchen richtig setzt. Als ich meinen kleinen Fauxpas mit großer Reichweite entdeckt habe, ist mir ganz heiß geworden - Wut, Ärger und Scham über meine technische Unzulänglichkeit und deren Folgen haben sich in meiner Gedankenwelt breit gemacht. Doch halt, dachte ich mir, was soll das bringen und wie geht es besser?

Der tägliche Umgang mit Fehlern

Fehler passieren uns täglich - mal haben sie größere Auswirkung und mal etwas kleiner. Aber fast immer machen sie uns das Leben schwer. Oder machen wir uns das Leben selbst schwer? Das schon eher. Sogar viel zu oft machen wir uns selbst das Leben schwer. Deshalb habe ich mir einen Plan zurecht gelegt, um mit meinen Fehlern besser umgehen zu können. Eine Gewohnheit der Fehler sozusagen. Dieser Plan macht es mir möglich, mit mehr Leichtigkeit durch den Alltag zu flanieren. Hier mein 7-Punkteplan:

Siebenmal durchatmen: Zuallererst ist es wichtig, meine Gefühle wie Scham, Wut, Ärger oder einfach nur Schmerz in den Griff zu bekommen. Deshalb atme ich siebenmal kurz durch. Warum siebenmal? Bei dreimal durchatmen, so wie es man öfter liest, stellt sich bei mir die Wirkung nicht ein und außerdem stehe ich auf die Zahl sieben. Außer es handelt sich um eine lebensgefährliche Situation, dann sollte dreimal durchatmen vielleicht auch reichen.

Haltung: Die innere Haltung entscheidet, ob ein Problem groß ist oder nicht. Im Prinzip ist alles lösbar. Deshalb bemühe ich mich, immer schön locker zu bleiben. Denn im Prinzip geht es darum, sich das Leben leichter zu machen - und mit der richtigen Haltung zu Fehlern geht das einfach einfacher. Und so ein Honigbrot ist ja auch schnell wieder geschmiert.

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Bleib ruhig Brauner – sage ich zu meiner inneren Stimme. Denn sehr oft meldet sie sich nach den ersten 7 Atemzügen zurück und möchte wieder etwas Galle in meinen Körper pumpen. Doch diese innere Stimme gilt es in Zaum zu halten. Denn schließlich habe ich den Fehler ja nicht mit Absicht gemacht. Und sollte jemand anderer für den Fehler verantwortlich sein, so gilt mit höchster Wahrscheinlichkeit dasselbe für ihn – es war keine Absicht! Also, innere Stimme, halte dich zurück.

Entscheidung für das Einfache: Wie lässt sich das Problem am einfachsten lösen? Im oben genannten Fall war das eine E-Mail samt Entschuldigung für den Fehler, den mir die Menschen auch hoffentlich verzeihen werden - sich im Nachhinein noch verrückt machen, bringt am allerwenigsten.

Kosmische Gelassenheit: Schon Seneca meinte: „Welch ein geringer Teils des Alls sind wir.“ - unter dieser Betrachtungsweise wird wohl jedes Problemchen in seine Schranken gewiesen.

Tägliche Frustüberwindung: Natürlich gibt es auch Tage, an denen ich das Gefühl nicht los werde, heute geht alles schief. Doch

Heiter scheitern

Heiter scheitern

ein Gedanke spendet mir an solchen Tagen Trost - schon bald wird die Sonne auch für mich wieder scheinen.

Vorbereitung für das nächste Mal: Aus Fehlern wird man klug. Deshalb nehme ich mir kurz die Zeit und blicke zurück, ob ich vielleicht beim nächsten Mal etwas anders machen sollte. Im letzten Fall hätte ich vorher vielleicht alle Formulare auf Ihre Tauglichkeit prüfen und mich nicht blind auf die Technik verlassen sollen.

Dieser kleine 7-Punkteplan erleichtert mir den Alltag und lässt mich mit mehr Leichtigkeit und Heiterkeit durch den Tag spazieren. Probiere es aus. Mache Dir Deinen eigenen Plan. Einen eigenen Kriseninterventionsplan auf den Du zurückgreifen kannst, um mit den kleinen und großen Schwierigkeiten des Alltags besser umgehen zu können. Du wirst sehen, es lohnt sich!

Genieße den Weg der Lebenskunst!

Liebe Grüße

Karl

Solltest Du das E-Book noch nicht bekommen haben, kannst Du mir gerne eine E-Mail schreiben oder melde dich nochmal im Formular unten an. Diesmal sollte es funktionieren, ich habe es selbst ausprobiert;-)

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Über Karl

Hi, ich bin Karl. Autor, Resilienz-Trainer und großer Freund der Veränderung. Denn Leben heißt Veränderung und Veränderung macht glücklich. Doch bis es soweit ist, braucht es meist etwas Überwindung. Genau darum geht es hier. Seine Widerstände zu überwinden, um zu einem selbstbestimmten und gelassenen Leben zu gelangen. Wenn du dein Leben in die Hand nehmen möchtest, um selbst KapitänIn deines Lebens zu werden, dann bist du hier genau richtig. Hier findest du den nötigen Impuls, um deinen Prozess der Veränderung zu starten. Lass dich inspirieren und mach mit! Denn das Leben ist viel zu kostbar, um es gelangweilt vor dem Fernseher zu verbringen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Mitmachen!

8 Kommentare

  1. Veröffentlich von Steffen Becher am 10. August 2019 um 18:13

    Hi Karl, das hast du richtig genial geschrieben. Aus deinem Artikel konnte ich so einiges mitnehmen. Magst du mir erklären, wie du auf die Idee zu solch einem Artikel gekommen bist?

    Vielen Dank und sonnige Grüße
    von Steffen

    • Veröffentlich von Karl am 12. August 2019 um 10:22

      Hi Steffen, herzlichen Dank für deine Zeilen. In diesem Fall war das Leben und mein Missgeschick der beste Lehrmeister. Lg Karl

  2. […] machte ich weiter. Es folgten noch ein paar technische Unzulänglichkeiten, wie ein falsch gesetztes Häkchen und was weiß ich noch alles. Dennoch mache ich weiter. Denn bei meinem Blog verhält es […]

  3. […] des normalen Urlaubstohuwabohu sitzt der kleine Meister des Genusses, der Gelassenheit und Achtsamkeit und lässt mit stoischer Ruhe das Treiben an ihm vorbeiziehen. In der linken […]

  4. […] Dennoch machte ich weiter. Es folgten noch ein paar technische Unzulänglichkeiten, wie ein falsch gesetztes Häkchen und was weiß ich noch alles. Dennoch mache ich weiter. Denn bei meinem Blog verhält es sich […]

  5. […] des normalen Urlaubstohuwabohu sitzt der kleine Meister des Genusses, der Gelassenheit und Achtsamkeit und lässt mit stoischer Ruhe das Treiben an ihm vorbeiziehen. In der linken Hand […]

  6. Veröffentlich von Sybille Johann am 23. April 2015 um 21:08

    Hallo Karl,
    den Punkt mit der Absicht finde ich am wichtigsten. Es ist einfach passiert, es wurde etwas übersehen, man war im guten Glauben, etc.
    Keine Ahnung, wer uns das eingeredet hat, dass man gleich einen Schuldigen ausfindig machen und sich über ihn aufregen muss. Völlige Energieverschwendung 🙂
    Gelassene Grüße
    Sybille

    • Veröffentlich von Lebenskünstler am 23. April 2015 um 21:54

      Hallo Sybille,
      vielen Dank für die gelassenen Grüße; tja die Schuldsuche – eine Krankheit der Gesellschaft von der wir uns heilen sollten, um etwas mehr Gelassenheit in unser Leben zu lassen! Lg Karl

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